Informationsveranstaltung im Kreis Recklinghausen

Informationsveranstaltung Recklinghausen Am Sonnabend, den  26. Juni 2010 informierten wir auf einer gut besuchten Veranstaltung im Kreis Recklinghausen über die Geschehnisse im Folterlager Wincklerbad, den jährlichen Trauermarsch und unsere politische Arbeit.

Stille lag im Raum, als der erste Redner über die Fakten, Hintergründe und Zeitzeugenberichte referierte! Zwar wussten viele der Teilnehmer ungefähr, was in Bad Nenndorf und dem britischen Folterlager nach der „Befreiung“ vom 8. Mai 1945 passierte, doch niemand kannte das genaue Ausmaß! Niemand hatte bisher eine Vorstellung von den vielen Einzelschicksalen und niemand hatte bisher mehr über die Täter erfahren.

Auch über den Umgang mit den Geschehnissen wurde berichtet. Trotz Offenkundigkeit sollen die schrecklichen Verbrechen und genauen Abläufe der alliierten Kriegs- und Nachkriegsverbrechen weiter verschwiegen, geleugnet oder verharmlost werden. Trotz erdrückender Beweislast sollen die Täter weiter geschützt werden.

In einem weiteren Vortrag konnten wir über die verschiedensten Aktionen und Veranstaltungen seit 2006 berichten. Auch informierten wir über den Umgang  mit Repressionen von Polizei und Versammlungsbehörde und gaben einen Einblick in die erfolgreich geführten Rechtskämpfe der Vergangenheit. Weiter stellten wir das diesjährige Konzept unserer Öffentlichkeitsarbeit vor und gaben eine kleine Vorschau auf geplante Aktionen.

Abschließend wurde jedem Zuhörer deutlich vor Augen gehalten, weshalb gerade in der heutigen Zeit die Geschichtslügen der Gegner zu Fall gebracht werden müssen und warum gerade Themen wie Bad Nenndorf auch in der eigenen Region thematisiert werden sollten. Jedem Anwesenden wurde klar, dass wer Zukunft gestalten will, auch die Geschichte kennen muss.

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