Der Zirkus Uebel war wieder unterwegs, aber wen kann der schon beeindrucken?
Am gestrigen Freitag trieb Jürgen Uebel und seine Bande in Nenndorf erneut ihr Unwesen. Auch in diesem Jahr war es für die Berufsquerulanten der Gegenseite eine Selbstverständlichkeit, dass die hilflosen Folteropfer des Wincklerbades wieder öffentlich verhöhnt und gedemütigt werden sollen. Anders als in anderen Jahren ist, dass in diesen Tagen viele Länder Europas und der Welt nach Nenndorf schauen und sehen müssen, dass die Gegenseite scheinbar noch immer nichts aus der Geschichte gelernt hat.
Die Weltöffentlichkeit nimmt zu Kenntnis, dass es einer Kleinstadt sei Jahren nicht gelingen will das Hauptbeweisstück verschwinden zu lassen. Weder Baumaßnahmen im, noch Verhüllungsaktionen am Gebäude können die Geschichte ungeschehen machen. So sehr es sich die Gegenseite auch wünschen mag, gegen die eindeutige Beweislast ist sie machtlos. Er versuchte man das die Verbrechen der Alliierten zu verschweigen, dann zu relativieren und als auch das nicht helfen wollte blieben nur Spott und Hohn für die Opfer und Verachtung für deren Angehörige.
Besonders stolz ist die Gegenseite in diesem Jahr scheinbar auf die eigenen Plakate, für welche sich Jürgen Uebel selbst hat in einer peinlichen Haltung abbilden lassen. Im Zusammenhang mit den Plakaten wird gegen Jürgen Uebel bereits ermittelt (wir berichteten). Auch kam es im Laufe des Tages mehrfach zu Sachbeschädigungen, sodass ggf. weitere Strafverfahren eingeleitet werden müssen. Alles in allem war das mal wieder ein großer Reinfall, da die Gegenseite erneut unter Beweis gestellt hat, dass es ihr an Sachlichkeit mangelt. Leider hat sie noch nicht verstanden, dass diese nicht durch kindliches Verhalten ersetzt werden kann.
Auch ist die Annahme, dass sich auch nur ein einziger Teilnehmer des Trauermarsches wird von dieser Aktion beeindrucken lassen und deshalb im nächsten Jahr nicht wiederkommen wird ist falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Dank diesem jährlichen Zirkus der Gegenseite werden immer neue Menschen den Weg in die Kurstadt finden, da sie es für notwendig ansehen die Würde der Opfer alliierter Kriegs- und Nachkriegsverbrechen zu schützen. Die Stadt hätte doch einfach nur eine Gedenktafel am Wincklerbad anbringen müssen, statt sich der Verhöhnung anzuschließen. Jetzt bekommt sie die Quittung für dieses herzlose Verhalten. Die Zahlen belegen es, der Trauermarsch wächst Jahr für Jahr.





