Aktuelles zur Sachlage und den Vorgehensweisen der Gegenseite
Aus der aktuellen Berichterstattung der regionalen Zeitung können wir erneut entnehmen, wie es um das Demokratieverständnis in den Reihen der Gegenseite wirklich steht. Angeblich sei “die Vielfalt der Ideen[...] so groß wie nie zuvor” und die Devise laute “Wir machen den Weg nicht frei für Nazis”. Damit sind vermutlich die Teilnehmer unserer Versammlung, die sich in den Vergangenen Jahren aus allen Schichten der Bevölkerung und politischer Auffassungen zusammengesetzt haben gemeint. Bereits hier ist der Gegenseite eine unsachliche Sicht der Dinge zu attestieren.
Wo überall mit mangelndem Demokratieverständnis gerechnet werden muss
Weiter heißt es im Artikel, dass in diesem Jahr “an verschiedenen Stellen der Stadt und rund um den Bahnhof Haste [...] Aktionen starten” sollen. Wir weisen die – mit der Bahn anreisenden – Versammlungsteilnehmer darauf hin, dass man bereits im Vorfeld der eigentlichen Demonstration vermutlich versuchen wird die Teilnehmer an der Anreise zu hindern, zu strafbaren Handlungen zu provozieren oder gar in gewalttätige Auseinandersetzung zu verwickeln. Wir bitten jeden einzelnen Aktivisten sich diszipliniert, ruhig und friedlich zu verhalten. Kurz: Seine geistige Überlegenheit unter Beweis zu stellen!
Hilflose Opfer alliierter Verbrechen sollen erneut mit Konfetti-Regen verhöhnt werden
Es scheint den Versagern der Gegenseite noch immer nicht an Spott und Hohn für die hilflosen Opfer von alliierten Kriegs- und Nachkriegsverbrechen zu mangeln, denn “kleines Gymnasium, Berlinschule und Kneipp-Kindergarten werden bunt geschmückt. Gegenüber plant der VfL ein großes Sportfest auf der Wiese neben der Bahnhofsstraße. Auch am Wincklerbad haben die Neonazis Konfetti-Shooter als Überraschung zu erwarten. Der Bahnhofsvorplatz soll gestaltet und mit fröhlicher Musik beschallt werden. Zumindest lauten so die Ideen des Bündnisses, deren Umsetzung jedoch von Landkreis und Polizei durch strenge Auflagen gebremst würden.” Bedauerlicherweise ist die “Überraschung” mit den sog. “Konfetti-Shootern” bereits im Vorfeld geplatzt, weil die Verantwortlichen der Gegenseite – aufgrund hasserfüllter Vorfreude – das kleine Plappermäulchen mal wieder nicht halten konnten. Auch wird im Artikel darauf hingewiesen, dass die Umsetzungen dieser geistigen Verfehlungen “jedoch von Landkreis und Polizei durch strenge Auflagen gebremst würden”.
Im Bezug auf die Verhöhnung der wehrlosen Opfer mit Konfetti sei mit Leserkommentar – welcher auf einen Bericht der Schaumburger Nachrichten aus dem vergangenen Jahr folgte – exemplarisch verdeutlicht, welchen Maß an Zuspruch die Gegenseite von einer Personen bekommt, die vermutlich zum Spektrum des interessierten Bürgers gezählt werden darf:
Neonazis im Konfettiregen – 03.08.09
Unabhängig von der Kriegsschulddebatte steht unzweifelhaft fest, daß die Folteropfer von Bad Nenndorf eben Opfer sind, selbst wenn sie Mitläufer oder gar Täter waren. So waren sie eben auch Opfer erst der eigenen Verblendung, dann aber Opfer fremder Gewalt, die ebenso nicht entschuldbar ist! Dies zu thematisieren und in einen grundsätzlichen Appell gegen Krieg und Gewalt umzumünzen hätte den “Anständigen” gut zu Gesicht gestanden. Nicht einmal eine Tafel, die auf die damaligen Geschehnisse hinweist, ist am Gebäude zu finden.Und dann, nur weil einem die politische Orientierung derer, die gedenken nicht passt die Opfer derart zu verhöhnen, und einen bunten Karneval zu veranstalten ist unglaublich. Besonders ärgerlich war der Radau der militanten Antifaschisten während der Schweigeminute; also der Krawall linksradikalen Gewalttäter, die sich gerne als Retter der Demokratie hinstellen, und diese dabei selbst am liebsten abschaffen würden.
Sympathie mit den “Neonazis”? In so einem Fall gerne!
Eine neue Wunderwaffe der Gegenseite im Jahr 2010?
Da es bekanntermaßen an ausreichend Gesichtern für ein Plakat deutlich mangelte (wir berichteten), glaubt man dennoch eine Wunderwaffe gefunden zu haben. “Neu ist die professionelle Plakatierung im einheitlichen Layout und mit einprägsamen Motiv – ein nackter Mann mit Oberlippenbart, der seine Blöße mit der Parole „Bunt statt Braun“ bedeckt”, heißt es im Artikel weiter. Vermutlich handelt es sich auch hier um eine Aktion der Gegenseite, die nur mit deren Denkweise zu verstehen ist. Wir legen diese zumindest in der Kategorie “weitere Fehlschläge der Gegenseite” ab. Dort befinden sich bereits das erfolgreiche Filmprojekt “Klau Braun“, die Kampagne “Taxi gegen rechts” und “Kein Bier für Nazis“.
Wie die Gegenseite den Nenndorfer Bürgern droht und diese einschüchtert
“Alle Demokraten sind aufgerufen, am 14. August friedlich zu protestieren”, heißt es im Artikel der Schaumburger Nachrichten. Doch was steht eigentlich zwischen den Zeilen des Artikels? Mit dieser Formulierung beabsichtigt der Urheber des Artikels unter Zuhilfenahme des Konformitätsdrucks seine Leserschaft gezielt zu manipulieren. Der Bürger wird ganz nach dem Motto “Einschüchterung statt Sachlichkeit” entmündigt und zu einer Beteiligung an den moralischen Verwerflichkeiten der Gegenseite genötigt. Kurz: Totalitäre Maßnahmen unter dem Deckmantel des Demokratie-Begriffes, also nichts Neues!
Im weiteren Verlauf des Textes heißt es: “Vor allem die Anwohner der Bahnhofsstraße sind aufgerufen, die Banner und Transparente in ihren Vorgärten und Fenstern auszuhängen. „Um den Nazis den Weg zum Spießrutenlaufen zu machen“, sprach sich Jürgen Uebel in den kommenden zwei Wochen für eine „Informationswelle“ zur Mobilisierung der Bevölkerung aus”. Abgesehen von der Tatsache, dass die getätigte Äußerung eine hasserfüllte Grundhaltung aufzeigt, stellt sie dem Urheber zugleich ein Zeugnis für den Irrsinn und Unsachlichkeit seiner Forderung aus. In einer großen Onlineenzyklopädie haben sich die Verfassen nämlich für den “Spießrutenlauf” auf folgende Definition geeinigt: “Als „Spießrutenlauf“ bezeichnet man heute im übertragenen Sinn eine Situation, in der jemand hintereinander von mehreren Menschen aus einem einheitlichen Grund starke Gegnerschaft bis hin zu Schikane erfährt. Der Grund wird vom Sprecher dabei nicht als gerechtfertigt oder ungerechtfertigt [...] beurteilt.”
Was eine “Informationswelle” im Übrigen außer Informationen noch mit sich bringt haben wir verschiedenen Zuschriften aus der Bevölkerung bereits entnehmen können. So werden beispielsweise Geschäftsleute genötigt die Plakate vom Bürgerbündnis in ihre Schaufenster zu hängen. Wenn jemand dieser Aufforderung nicht nachkommt, kommt es zu Boykott aufrufen hinter vorgehaltener Hand. Auch in Kindergärten, Schulen und Vereinen wird versucht Druck auf das Verhalten der Eltern auszuüben. So beklagen sich Eltern, dass andere Kinder von ihren Eltern aufgefordert werden mit diesen und jenen Kindern nicht mehr zu spielen, weil die Eltern sich einer Beteiligung an den Aktivitäten der Gegenseite verweigert hatten. Gut beraten ist also, wem es rechtzeitig gelingt einer “Informationswelle” und dem dazu gehörigen Übel zu entkommen.
Was wir schon früh erkannt haben und auch unserer Leser wissen sollten
Bereits in der Vergangenheit mussten wir vermehrt darauf aufmerksam machen, dass sowohl Presse und als auch Gegenseite fälschlicherweise zu glauben scheinen, ihnen verhelfe ihre verbal-imperialistische Vorgehensweise im Umgang mit sog. Hochwertbegriffen zu einer Art moralischer Vormachtsstellung. Man hofft – unter Zuhilfenahme bestimmter Begriffe und Formulierungen – in oben genannter Weise immer öfter Druck auf die Bevölkerung aufzubauen können, um diese nach eigenen Vorstellungen beeinflussen zu können. Es sollen Vorurteile entstehen und die Teilnehmer des Trauermarsches gezielt in Misskredit gebracht werden. In diesem Zusammenhang haben wir an einem Beispiel (hier mehr lesen) auf Handlungsweisen des Sprachgebrauchs hingewiesen und deren Hintergrund ausreichend durchleuchtet. Die Gründe für dieses Verhalten sind in den bisherigen Misserfolgen der Gegenseite zu finden, welche scheinbar nach wie vor großen Zweifel am eigenen Erfolg zu haben scheint. Ein erneutes Scheitern in diesem Jahr soll auf alle Fälle vermieden werden, so ist es zu erklären, dass der Druck auf den Nenndorfer Bürger in den letzten Tagen vor 14. August 2010 in unvorstellbarer Form intensiviert wird.
Abschließend bleibt festzustellen, dass auch dieser Zeitungsartikel dem Leser einen unzensierten Einblick auf die Pietätslosigkeit der Gegenseite im Umgang mit den Opfern alliierter Kriegs- und Nachkriegsverbrechen offenbart. Es wird erneut gezeigt, dass die durch den Mangel an sachlichen Argumenten entstandene Leere in den Köpfen der Gegenseite über die Jahre gekonnt mit blindem Hass gefüllt wurde. Die Opfer sollen öffentlich verhöhnt werden, auch jene, die den Opfern friedlich gedenken werden Ziel dieser menschenverachtenden Denkweise. Somit müssen die Pläne und Vorgehensweisen der Gegenseite als unwiderlegbarer Beweis für die oft gezeigte Unsachlichkeit, hasserfüllte Weltanschauung und die vansittartische Geisteshaltung eingestuft werden.
Auch an dieser Stelle für jeden interessierten Leser der Text des Zeitungsartikels:
Widerständler wollen keine „geteilte Stadt“
Sichtbarer Widerstand – laut, bunt, gemeinsam und möglichst nah am Auslöser des bürgerlichen Protestes, dem sogenannten „Trauermarsch“ der Neonazis: Das haben sich die Mitglieder von „Bad Nenndorf ist bunt“ (BNib) zum Ziel gesetzt. Alle Demokraten sind aufgerufen, am 14. August friedlich zu protestieren.
Bad Nenndorf (tes). Die Vielfalt der Ideen ist so groß wie nie zuvor. Neubürger beteiligten sich am Arbeitstreffen im Rathaus ebenso wie Vertreter der Schulen, Kirchengemeinden und Vereine aus Stadt und Mitgliedsgemeinden. Die Devise lautet: „Wir machen den Weg nicht frei für Nazis.“ An verschiedenen Stellen der Stadt und rund um den Bahnhof Haste sollen Aktionen starten.
Kleines Gymnasium, Berlinschule und Kneipp-Kindergarten werden bunt geschmückt. Gegenüber plant der VfL ein großes Sportfest auf der Wiese neben der Bahnhofsstraße. Auch am Wincklerbad haben die Neonazis Konfetti-Shooter als Überraschung zu erwarten. Der Bahnhofsvorplatz soll gestaltet und mit fröhlicher Musik beschallt werden. Zumindest lauten so die Ideen des Bündnisses, deren Umsetzung jedoch von Landkreis und Polizei durch strenge Auflagen gebremst würden.
Die Auflagen sehen eine strikte Trennung des bürgerlichen Widerstands vom Aufmarsch der Neonazis vor. Mitglieder des Bündnisses, wie Udo Husmann, befürchten, dass Bad Nenndorf auf diese Weise zur „geteilten Stadt“ werde und wehren sich. Die Auflagen seien juristisch zu prüfen. „Rechte Musik ist erlaubt, die Gegenseite mit dem bürgerlichen Protest unterliegt Beschränkungen“: Das könne kein Dauerzustand sein, nannte Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese ein Beispiel.
Auch die Routenführungen stünden noch nicht endgültig fest, berichtete Reese von den Kooperationsgesprächen der verschiedenen Veranstalter mit dem Landkreis. Fest steht: Am Freitag, den 13. August, geht der Protest los mit der Kundgebung „Einstehen gegen Rechts“ am Wincklerbad. „Von 14 bis 21 Uhr haben wir Aktionen auf der Bahnhofsstraße angemeldet“, informierte Veranstaltungsleiter, DGB-Regionssekretär Steffen Holz. „Bunt statt braun“: Neu ist die professionelle Plakatierung im einheitlichen Layout und mit einprägsamen Motiv – ein nackter Mann mit Oberlippenbart, der seine Blöße mit der Parole „Bunt statt Braun“ bedeckt.
Vor allem die Anwohner der Bahnhofsstraße sind aufgerufen, die Banner und Transparente in ihren Vorgärten und Fenstern auszuhängen. „Um den Nazis den Weg zum Spießrutenlaufen zu machen“, sprach sich Jürgen Uebel in den kommenden zwei Wochen für eine „Informationswelle“ zur Mobilisierung der Bevölkerung aus. Dazu gehört auch die Aktion „Gesicht zeigen“ in dieser Zeitung. Für alle Nenndorfer gilt: Kreativität ist weiterhin gefragt. Das nächste Vorbereitungstreffen beginnt am Montag, 9. August, um 19 Uhr im Vereinsheim, Bahnhofstraße. Hier soll auch ein Zeitplan für die Woche vor dem Aufmarsch beraten werden. Interessierte Bürger sind herzlich willkommen.






